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Die Fläche: 88.361 km²

Die geographische Lage: Zentralbalkan bzw. Südosteuropa

Das Klima: Das kontinentale Klima in der Pannonischen Ebene, gemäßigt kontinentale im niedrigen Gebirge, Alpenklima im höheren Gebirge.

Die Hauptstadt: Belgrad (1.600.000 Einwohner)

Die Bevölkerung: 7.565.000 Einwohner

Die Religion: Die meisten Einwohner sind orthodoxe Christen, vertreten sind auch die katholische und die islamische Glaubensrichtung.

Die Amtssprache: Serbisch; zwei Schriftarten – Kyrillisch und Lateinisch.

Die Währung: Serbischer Dinar (1 din = 100 para); 1 € = 122 din. Man kann den Geldwechsel in allen Banken und vielen privaten Wechselstuben vornehmen. Leichte Kursschwankungen gibt es überall. In Hotels und vielen Geschäften können Sie meist mit den üblichen Kreditkarten Ihre Rechnung begleichen.

Zeit: MEZ

Wichtige Tel. – Nummern: Polizei 192; Feuerwehr 193; Erste Hilfe 194; Straßenverkehrsdient 1987

Die Vorwahlnummer: 00381 für Serbien ; für internationale Gespräche aus Serbien 00 + Vorwahlnummer des gewünschten Landes

Mobiltelefon: Es gibt die Mobilfunkgesellschaften MTS.TELEKOM, TELENOR und VIP. Es bestehen internationale Roaming-Abkommen mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Anbietern.

Der elektrische Strom: 220 V, 50 Hz

Das Trinkwasser: Gechlort und sauber

Gesundheit: In allen größeren Orten gibt es Krankenhäuser. Außerdem finden Sie überall private Arztpraxen. Die Kosten bei einem Arztbesuch sind wesentlich geringer als in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz. Wir empfehlen den Abschluß einer Reise- Krankenversicherung.

Der Flugverkehr: Nationale Fluggesellschaft Air Serbia (www.airserbia.com) sowie zahlreiche internationale Fluggesellschaften verbinden Serbien mit der ganzen Welt.

Der Bahnverkehr: zahlreiche Tages- und Nachtzüge verbinden Serbien mit dem ganzen Europa.

Der Automobilverkehr: Erlaubte Geschwindigkeit auf Autobahnen 130 km/h, auf Landstraßen 80-100 km/h, in den Ortschaften 50 km/h. Mit der Kraftstoffversorgung werden sie keine Probleme haben.

Die Reisedokumente: Für die Einreise in Serbien reicht seit 2010 ein Personalausweis. Ausländer müssen sich innerhalb von 24 Stunden am Ort des Aufenhaltes polizeilich anmelden. Bei Unterkunft in einem Hotel wird die Anmeldung von diesem übernommen.

Die Zollvorschriften: Es bestehen für folgende Warengruppen Beschränkungen bei der zollfreien Einfuhr:

– Alkoholika (1 l Wein oder 0,7 Spirituosen)
– Tabakwaren ( 200 Zigaretten)
– Medikamente für persönlichen Bedarf
– Rauschgiftbesitz ist strengstens verboten!!!

Reiseliteratur

  • Reiseführer Serbien, Kultur&Reiseführer mit viel Hintergrundinfos zum Land, Trescher Verlag
  • Reiseführer Belgrad & Novi Sad; Sehenswürdigkeiten, Kultur, Szene, Reiseinfos, Trescher Verlag

Belletristik

  • Ivo Andric „Die Brücke über die Drina“ – Carl Hanser Verlag, München 1992.

Nicht eine Figur, sondern eine Brücke über die Drina steht im Mittelpunkt dieser Chronik, in der sich die Geschichte des Balkans spiegelt. Wir erleben sie aus der Sicht der Bewohner. Ivo Andric (1892 – 1975) wurde 1961 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.

  • Miloš Crnjanski „ Tagebuch über Carnojevic“ – Edition Suhrkamp, 1993.

Miloš Crnjanski, 1893 im ungarischen Csongrád geboren, ging 1913 zum Studium nach Wien. Seine Erfahrungen als österreichischer Soldat fanden ihren Niederschlag im „Tagebuch über Carnojevic“, einem Schlüsseltext der jugoslawischen Moderne

  • Danilo Kis „ Ein Grabmal für Boris Dawidowitsch“ – Carl Hanser Verlag, München 2004.

Danilo Kis’s (1935 – 1989) berühmter Roman erregte bei seinem Erscheinen 1976 in Jugoslawien einen Skandal. In „sieben Kapiteln ein und derselben Geschichte“ werden sieben tragische Lebensläufe erzählt. Ihre Protagonisten fallen alle dem politischen Terror zum Opfer.

  • Reisebericht von Peter Handke „Eine winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Save, Morawa und Drina oder Gerechtigkeit für Serbien“. Suhrkamp Verlag,1996

Peter Handke befasst sich mit den Hintergründen der medialen Darstellung des Jugoslawienkonflikts, wobei er besonders auf die antiserbische Haltung französischer Philosophen wie Bernard-Henri Lévy eingeht.

Klassische Musik

  • Stevan Mokranjac „Rukoveti“ (Garlands). Mokranjac (1856 – 1914) war ein Komponist des nationalen Stils, weil er traditionelle Volksmusik mit der europäischen musikalischen Erfahrung verband.

Volksmusik

  • Bilja Krstic & Bistrik Orchestra. Die Sängerin Bilja Krstic präsentiert den musikalischen Folklore-Reichtum aus Serbien und anderen Balkanländern in einem zeitgenössischen Gewand.

Spielfilme

  • „Papa ist auf Dienstreise“ (1985), für diesen Film erhielt Emir Kusturica die Goldene Palme in Cannes . Das Jugenddrama – das Buch schrieb Regie-Star aus Ex-Jugoslawien mit dem muslemischen Dichter Abdulah Sidran.

  • Slava – jede serbische Familie hat ihren eigenen Hauspatron, der an einem bestimmten Tag im Jahr geehrt wird. Es ist der erste Brauch aus Serbien, der in die Liste der immateriellen Kulturgüter der UNESCO aufgenommen wurde.
  • Die serbisch-orthodoxe Kirche benutzt den alten Julianischen Kalender, der dem neuen Kalender 13 Tage hinterhergeht. Aus diesem Grund feiern die Serben Weihnachten erst am 7. Januar, und am Abend des 13. Januar das sogenannte „Serbische Neujahr“

Feiertage in Serbien

  • 1. Januar & 2. Januar; Kalendarisches Neujahr
  • 7. Januar; Weihnachten
  • 15. Februar; Tag der serbischen Staatlichkeit
  • Ostern, beweglicher Feiertag
  • 1. Mai; Tag der Arbeit
  • 11. November; Tag des Waffenstillstands im Ersten Weltkrieg

Versicherungsschutz: Um für den Urlaub oder längeren Aufenthalt gut versichert zu sein, ist es sinnvoll eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, denn außerhalb der EU übernimmt die gesetzliche Krankenkasse keine Kosten. Wer hier keine Auslandspolice hat, muss alles aus eigener Tasche bezahlen.